Michelson-Interferometer

Um dem scheinbaren Doppelcharakter des Lichts weiter nachzugehen, wird das Interferenzverhalten untersucht. Das Experiment ist nur mit der Einzelphotonenquelle realisiert. Zwei Glaskeile werden verwendet, um die Laufzeiten des Lichts entlang der beiden Wege zu variieren.

Die Fragestellung dabei ist:

  • Inwiefern verträgt sich die vermeintliche Unteilbarkeit der einzelnen Photonen (Energieportionen) mit der Überlagerung (Superposition) verschiedener Lichtwege.

Um die Messung zu starten, muss der Glaskeil B (im rechten Arm) angeklickt werden. Es erscheint ein Steuermonitor, in dem das Durchfahren des Glaskeils durch Klicken auf das rot umrandete Steuerrad gestartet wird.

Zur Markierung der unterschiedlichen Wege können Polarisationsfilter eingesetzt werden, die nur um jeweils 90° weitergedreht werden können. Damit lässt sich das Komplimentaritätsprinzip untersuchen. Mit einem dritten Polarisationsfilter vor dem Detektor, der als Quantenradierer fest auf +45° eingestellt ist, können vorher unterscheidbare Wege wieder ununterscheidbar gemacht werden.

Bei der Darstellung der Zählraten im Liniendiagramm (Line View) ist zu beachten, dass sich die Skalierung automatisch an die Zählrate anpasst.

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